Logotipo

7 Bibliotheksdienste die Ihnen Hunderte Euro im Jahr sparen

Letztes Jahr habe ich über 800 Euro gespart, ohne auf irgendetwas zu verzichten. Das Geheimnis? Ich nutze meine örtliche Bibliothek nicht nur für Bücher. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, welche kostenlosen Dienste ihre Stadtbibliothek anbietet. Diese sieben Services ersetzen teure Abonnements und sparen Ihnen hunderte Euro pro Jahr.

Advertising

TL;DR

  • Ihr Bibliotheksausweis gibt kostenlosen Zugang zu Streaming, Musik und Sprachkursen.
  • Dienste wie filmfriend und Freegal ersetzen Netflix und Spotify komplett ohne Kosten.
  • Weniger als 10 % der Mitglieder nutzen filmfriend und Freegal, obwohl beide im Jahresausweis enthalten sind.

Ehrlich gesagt, war ich selbst überrascht. Als ich vor zwei Jahren meinen Bibliotheksausweis erneuert habe, entdeckte ich Services, die Netflix, Spotify und sogar teure Sprachkurse komplett überflüssig machen. Die Bibliothekarin erzählte mir, dass weniger als 10% der Mitglieder diese Angebote nutzen.

Dabei ist es so einfach. Sie brauchen nur einen gültigen Bibliotheksausweis und eine Internetverbindung. Ich habe alle diese Dienste ausgiebig getestet und rechne Ihnen vor, wie viel Sie wirklich sparen können.

Können Sie wirklich kostenlos Filme und Serien streamen?

Ja, und zwar völlig legal über filmfriend oder andere Plattformen, die Ihre Bibliothek lizenziert hat. Ich schaue seit einem Jahr keine Netflix-Serie mehr und vermisse nichts.

Die meisten Stadtbibliotheken bieten Zugang zu Streaming-Diensten mit tausenden Filmen und Dokumentationen. Bei mir in München kann ich über filmfriend auf über 3.000 Filme zugreifen – von aktuellen deutschen Produktionen bis hin zu Klassikern und internationalen Arthouse-Filmen. In Berlin läuft es über AVA, in Hamburg über Kanopy.

Der Service funktioniert genauso wie Netflix. Sie loggen sich mit Ihrer Bibliotheksausweisnummer ein, wählen einen Film aus und streamen direkt auf Ihr Gerät. Keine Wartezeiten, keine Gebühren, keine Werbung. Die Videoqualität ist HD-Standard, und Sie können auch auf dem Smartphone oder Tablet schauen.

Was mich beeindruckt hat: Die Auswahl ist oft besser kuratiert als bei kommerziellen Anbietern. Statt Mainstream-Content finden Sie hier preisgekrönte Dokumentationen, Independent-Filme und internationale Produktionen, die Sie sonst nur gegen Aufpreis bekommen würden.

Netflix kostet 17,99 Euro monatlich für das Standard-Abo. Das sind 215,88 Euro pro Jahr. filmfriend und ähnliche Dienste sind mit Ihrem Bibliotheksausweis komplett kostenlos. Allein hier sparen Sie über 200 Euro jährlich.

Ein kleiner Nachteil: Die neuesten Blockbuster finden Sie hier nicht sofort. Dafür entdecken Sie Filme, die Sie bei Netflix nie gefunden hätten. Ich habe über filmfriend mehr interessante Dokumentationen gesehen als in Jahren bei kommerziellen Anbietern.

Wie funktioniert kostenloses Musik-Streaming über die Bibliothek?

Über Freegal Music oder ähnliche Dienste können Sie pro Woche mehrere Songs kostenlos herunterladen und unbegrenzt streamen. Das ersetzt Spotify komplett, wenn Sie nicht gerade 10 Stunden täglich Musik hören.

Ich lade jede Woche meine fünf kostenlosen Songs herunter und streame zusätzlich unbegrenzt aus einer Bibliothek von über zwei Millionen Titeln. Die Downloads gehören Ihnen dauerhaft – auch wenn Sie später kein Bibliotheksmitglied mehr sind. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber Spotify, wo Ihre Musik verschwindet, sobald Sie das Abo kündigen.

Der Katalog umfasst alle großen Labels: Sony, Universal, Warner Music. Sie finden aktuelle Charts genauso wie Jazz-Klassiker oder Weltmusik. Die Audioqualität entspricht dem Standard kommerzieller Anbieter – kein Unterschied zu Spotify oder Apple Music.

Freegal funktioniert über eine App oder im Browser. Sie melden sich mit Ihrer Bibliotheksausweisnummer an und haben sofort Zugang. Das Streaming ist wirklich unbegrenzt – ich höre täglich mehrere Stunden Musik, ohne an Limits zu stoßen.

Ein kleiner Tipp: Laden Sie strategisch herunter. Ich sammle meine Lieblingssongs als permanente Downloads und nutze das Streaming für neue Entdeckungen. So baue ich mir nach und nach eine kostenlose Musiksammlung auf, die mir niemand mehr wegnehmen kann.

Spotify Premium kostet 9,99 Euro monatlich – das sind 119,88 Euro pro Jahr. Mit Freegal zahlen Sie nichts und bauen sich zusätzlich eine permanente Musiksammlung auf. Nach zwei Jahren haben Sie über 500 Songs dauerhaft besessen, ohne einen Cent bezahlt zu haben.

Welche E-Books und Hörbücher bekommen Sie kostenlos?

Über Onleihe oder OverDrive haben Sie Zugang zu zehntausenden aktueller E-Books und Hörbücher. Ich lese seit zwei Jahren keine gedruckten Bücher mehr und zahle keinen Cent dafür.

Die Auswahl ist beeindruckend. Bestseller, Fachliteratur, Kinderbücher – oft sind neue Titel bereits wenige Wochen nach Erscheinen verfügbar. Sie leihen digital aus, genau wie physische Bücher, nur dass Sie nicht zur Bibliothek müssen. Die Leihfrist beträgt meist 14-21 Tage, danach verschwindet das Buch automatisch von Ihrem Gerät.

Die Onleihe funktioniert über eine App oder im Browser. Sie können E-Books auf Kindle, Tolino oder anderen E-Readern lesen, Hörbücher auf dem Smartphone hören oder am Computer lesen. Synchronisation zwischen Geräten funktioniert problemlos – Sie können zu Hause am Tablet lesen und unterwegs auf dem Handy weitermachen.

Pro Tipp: Vorbestellungen nutzen. Wenn ein Buch gerade ausgeliehen ist, reservieren Sie es. Sie bekommen automatisch Bescheid, wenn es verfügbar wird. Ich habe immer drei bis vier Bücher in der Warteschlange und muss nie auf Nachschub warten.

Die Hörbuch-Auswahl ist besonders stark. Ungekürzte Romane, gelesen von professionellen Sprechern – genau wie bei Audible. Sie können die Geschwindigkeit anpassen, Lesezeichen setzen und auch offline hören.

Audible kostet 9,95 Euro monatlich für ein Hörbuch. Das sind 119,40 Euro pro Jahr. Kindle Unlimited für E-Books kostet weitere 9,99 Euro monatlich (119,88 Euro jährlich). Zusammen zahlen Sie fast 240 Euro pro Jahr für das, was Ihre Bibliothek kostenlos anbietet.

Der durchschnittliche Leser spart hier mindestens 200 Euro pro Jahr, wenn er sonst E-Books kaufen oder Audible abonnieren würde. Bei Viellesern können es auch 500 Euro und mehr werden. Ich lese etwa 40 Bücher pro Jahr – das wären über 400 Euro, wenn ich sie kaufen müsste.

Gibt es wirklich kostenlose Online-Kurse und Sprachtraining?

Ja, über Dienste wie Babbel, LinkedIn Learning oder Rosetta Stone. Meine Bibliothek bietet kostenlosen Zugang zu Sprachkursen im Wert von 180 Euro pro Jahr – und das ist nur ein Anbieter.

Ich lerne gerade Italienisch über Babbel – normalerweise kostet das Jahresabo 83,40 Euro. Über meine Bibliothek ist es komplett kostenlos. Die Kurse sind identisch mit der bezahlten Version, nur der Zugang läuft über Ihre Bibliotheksanmeldung. Alle Funktionen sind verfügbar: Spracherkennung, Offline-Modi, personalisierte Wiederholungen.

Zusätzlich gibt es oft Zugang zu LinkedIn Learning mit tausenden Kursen zu beruflichen Themen. Programmierung, Marketing, Design, Projektmanagement – alles was normalerweise 29,49 Euro monatlich kostet. Das sind 353,88 Euro pro Jahr für professionelle Weiterbildung.

Die Kurse sind hochwertig produziert, von Branchenexperten erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Sie bekommen Zertifikate, die Sie in Ihrem LinkedIn-Profil anzeigen können. Für Berufstätige ist das Gold wert.

Viele Bibliotheken bieten auch Zugang zu Rosetta Stone für über 20 Sprachen. Das reguläre Lifetime-Abo kostet 199 Dollar. Mit Ihrem Bibliotheksausweis nutzen Sie es kostenlos, solange Sie Mitglied sind.

Mango Languages ist ein weiterer Service, den viele Bibliotheken anbieten. Über 70 Sprachen, inklusive seltener wie Cherokee oder Piratenenglisch. Der Vollzugang kostet normalerweise 179,88 Dollar jährlich.

Rechnen Sie mal zusammen: Babbel (83,40€) + LinkedIn Learning (353,88€) + Rosetta Stone (ca. 150€ umgerechnet) = fast 600 Euro pro Jahr. Alles kostenlos mit Ihrem Bibliotheksausweis.

Können Sie Magazine und Zeitungen kostenlos digital lesen?

Über PressReader oder ähnliche Dienste haben Sie Zugang zu tausenden internationalen Zeitungen und Magazinen. Ich lese täglich fünf verschiedene Zeitungen, ohne einen Cent zu zahlen.

Der Zugang umfasst oft Premium-Publikationen wie The New York Times, The Guardian, Le Figaro oder deutsche Magazine wie Focus, Stern und Spiegel. Alles digital, oft schon am Erscheinungstag verfügbar. Sie können aktuelle Ausgaben lesen oder bis zu 90 Tage zurück in den Archiven stöbern.

PressReader bietet über 7.000 Zeitungen und Magazine aus 120 Ländern in 60 Sprachen. Die Vollversion kostet normalerweise 29,99 Dollar monatlich – das sind 359,88 Dollar (etwa 330 Euro) pro Jahr.

Was mir besonders gefällt: Sie können Artikel für später speichern und auch offline lesen. Perfect für Pendler oder Reisende. Die Suchfunktion hilft dabei, gezielt nach Themen zu recherchieren. Sie können auch automatische Übersetzungen aktivieren für fremdsprachige Artikel.

Die App funktioniert auf allen Geräten. Morgens lese ich am Tablet die Tageszeitung, mittags auf dem Handy internationale News und abends am Computer Fachmagazine. Alles synchronisiert sich automatisch.

Rechnen Sie mal nach: Ein digitales Zeitungsabo kostet schnell 20-30 Euro monatlich. Die Süddeutsche Zeitung digital kostet 34,90 Euro monatlich, die FAZ 39,90 Euro. Über die Bibliothek haben Sie Zugang zu hunderten Publikationen aus aller Welt – kostenlos.

Manche Bibliotheken bieten zusätzlich Zugang zu Fachzeitschriften über andere Plattformen. Wissenschaftliche Journals, Branchen-Magazine, Hobby-Zeitschriften – oft im Wert von weiteren hunderten Euro jährlich.

Welche Software können Sie über die Bibliothek nutzen?

Viele Bibliotheken bieten kostenlosen Zugang zu teurer Software wie Adobe Creative Suite, Microsoft Office oder Ancestry.com für Familienforschung. Das kann schnell tausende Euro pro Jahr wert sein.

In meiner Bibliothek kann ich Adobe Photoshop und Illustrator nutzen – normalerweise kostet das Creative Cloud Abo 59,49 Euro monatlich. Zwar nur für begrenzte Stunden pro Woche und an Bibliotheks-PCs, aber für gelegentliche Projekte reicht das völlig. Das sind 713,88 Euro jährliche Ersparnis.

Für Studenten oder Freelancer, die sich keine Adobe-Lizenz leisten können, ist das ein Gamechanger. Sie können professionelle Grafiken erstellen, Fotos bearbeiten oder Layouts designen, ohne hunderte Euro monatlich zu zahlen.

Microsoft Office ist ein weiterer häufiger Service. Office 365 Personal kostet 69 Euro jährlich, die Business-Version bis zu 12,60 Euro monatlich pro Nutzer. Über die Bibliothek können Sie oft Word, Excel und PowerPoint kostenlos nutzen.

Ancestry.com für Familienforschung kostet normalerweise 19,95 Euro monatlich für die Welt-Version – das sind 239,40 Euro pro Jahr. Über die Bibliothek können Sie oft unbegrenzt in historischen Dokumenten und Stammbäumen recherchieren. Ich habe so meinen Stammbaum bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgt, ohne einen Cent zu zahlen.

Manche Bibliotheken bieten auch Zugang zu Programmier-Tools, CAD-Software oder statistischen Programmen wie SPSS. Diese Software kostet normalerweise tausende Euro pro Lizenz.

Selbst wenn Sie diese Software nur gelegentlich brauchen, sparen Sie mehrere hundert Euro pro Jahr. Adobe Creative Suite allein kostet über 700 Euro jährlich – mehr als die meisten Menschen für alle anderen Abonnements zusammen zahlen.

Gibt es kostenlosen Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken?

Ja, und das ist vielleicht der wertvollste Service. Zugang zu JSTOR, SpringerLink oder anderen wissenschaftlichen Datenbanken kostet normalerweise tausende Euro pro Jahr – wenn Sie überhaupt Zugang bekommen.

Als Privatperson haben Sie normalerweise keinen Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen. Einzelne Artikel kosten oft 30-50 Euro, wenn Sie sie direkt beim Verlag kaufen. Eine JSTOR-Lizenz für Privatpersonen gibt es gar nicht – nur für Institutionen zu Preisen von mehreren tausend Euro jährlich.

Über Ihre Bibliothek können Sie oft kostenlos auf Millionen von Fachartikeln zugreifen. JSTOR allein enthält über 12 Millionen wissenschaftliche Artikel aus über 3.000 Zeitschriften. SpringerLink bietet Zugang zu über 13 Millionen Dokumenten.

Das ist nicht nur für Studenten interessant. Wenn Sie sich beruflich weiterbilden, an einem Projekt arbeiten oder einfach fundierte Informationen zu einem Thema suchen, sind diese Datenbanken unbezahlbar. Die Qualität der Information ist unvergleichlich höher als Wikipedia oder Blogartikel.

Ich nutze das regelmäßig für Recherchen. Statt oberflächliche Online-Artikel zu lesen, kann ich auf peer-reviewte Studien und Fachartikel zugreifen. Wenn ich über ein Gesundheitsthema schreibe, schaue ich in medizinische Journals. Für Finanzthemen nutze ich Wirtschaftsdatenbanken.

Weitere Datenbanken, die oft verfügbar sind: PubMed für medizinische Literatur, IEEE Xplore für Technik und Ingenieurswesen, Business Source Premier für Wirtschaftsliteratur. Der Wert dieser Zugänge geht in die zehntausende Euro pro Jahr.

Manche Bibliotheken bieten auch Zugang zu historischen Zeitungsarchiven, Rechtsdatenbanken oder branchenspezifischen Informationsdiensten. Das ist Wissen, das Sie sonst nirgends kostenlos bekommen.

Wie finden Sie heraus, welche Services Ihre Bibliothek anbietet?

Gehen Sie auf die Website Ihrer Stadtbibliothek und schauen Sie unter “Digitale Angebote” oder “Online-Services”. Oft sind diese Dienste nicht prominent beworben – ein Fehler der Bibliotheken, wie ich finde.

Die meisten Bibliotheken haben eine eigene Seite für digitale Services, aber sie ist oft schlecht verlinkt. Suchen Sie nach Begriffen wie “E-Medien”, “Digitale Bibliothek”, “Online-Ressourcen” oder “Elektronische Angebote”. Manchmal verstecken sich die Services auch unter “Service” oder “Angebote”.

Falls Sie nicht fündig werden, fragen Sie direkt an der Information nach. Viele Mitarbeiter sind überrascht, wie wenig bekannt diese Angebote sind, und helfen gerne bei der Einrichtung. Lassen Sie sich eine Liste aller verfügbaren Online-Services geben.

Ein Tipp: Fragen Sie auch nach Services, die nicht online stehen. Manche Bibliotheken haben Testabos oder neue Angebote, die noch nicht offiziell beworben werden. Oft gibt es auch regionale Unterschiede – was in München verfügbar ist, gibt es vielleicht in Nürnberg noch nicht.

Größere Bibliothekssysteme haben oft bessere Angebote. Die Stadtbibliothek München bietet mehr Services als eine kleine Gemeindebibliothek. Aber auch kleinere Bibliotheken überraschen manchmal mit speziellen Angeboten.

In größeren Städten können Sie oft auch die Services anderer Bibliotheken im Verbund mitnutzen. Ihr Münchner Ausweis funktioniert dann auch für die Angebote der Bibliothek in Augsburg oder Nürnberg. Das erweitert Ihre Möglichkeiten erheblich.

Prüfen Sie auch, ob Ihre Universität oder Arbeitgeber Bibliothekspartnerschaften hat. Manchmal können Sie zusätzliche Services über diese Verbindungen nutzen.

Welche versteckten Kosten gibt es bei Bibliotheksdiensten?

Ehrlich gesagt: praktisch keine. Die meisten Services sind mit Ihrem normalen Bibliotheksausweis komplett kostenlos nutzbar. Das ist das Schöne daran – keine Überraschungen, keine versteckten Gebühren.

Manche Bibliotheken erheben eine kleine Jahresgebühr für den Ausweis – in München sind das 20 Euro pro Jahr, in Berlin 10 Euro. Dafür bekommen Sie Zugang zu Services im Wert von hunderten oder tausenden Euro. Das ist immer noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, das Sie finden werden.

Einzige Einschränkung: Manche digitalen Services haben Nutzungslimits. Sie können zum Beispiel nur fünf E-Books gleichzeitig ausleihen oder haben eine begrenzte Anzahl von Musik-Downloads pro Woche. Bei Streaming-Diensten gibt es manchmal monatliche Stundenlimits.

Diese Limits sind aber großzügig bemessen und für normale Nutzer kein Problem. Ich bin in zwei Jahren nie an eine Grenze gestoßen, obwohl ich die Services intensiv nutze. Fünf E-Books gleichzeitig sind mehr als genug, und fünf Musik-Downloads pro Woche bedeuten 260 Songs pro Jahr – kostenlos und dauerhaft.

Manche Services sind zeitlich begrenzt verfügbar. Wenn die Bibliothek die Lizenz nicht verlängert, verschwindet der Service. Das ist aber selten, weil diese Angebote bei den Nutzern sehr beliebt sind.

Ausleihfristen gibt es natürlich weiterhin. E-Books verschwinden nach 14-21 Tagen automatisch, Filme können Sie meist 48-72 Stunden streamen. Aber das kennen Sie ja schon von physischen Medien.

kostenlose bibliothek services die hunderte euro sparen

Fazit

Nach zwei Jahren intensiver Nutzung kann ich sagen: Diese Bibliotheksdienste sind das beste Schnäppchen, das fast niemand kennt. Ich spare dadurch über 800 Euro jährlich und verzichte auf nichts. Im Gegenteil – ich habe Zugang zu Inhalten und Software, die ich mir sonst nie leisten könnte. Die Rechnung ist einfach: Netflix (216€) + Spotify (120€) + Audible (120€) + LinkedIn Learning (354€) + Adobe Creative Suite (714€) + PressReader (330€) = über 1.850 Euro pro Jahr. Mit einem 20-Euro-Bibliotheksausweis bekommen Sie das alles und noch viel mehr.

Häufig gestellte Fragen

  1. Brauche ich einen speziellen Bibliotheksausweis für digitale Services?
    Nein, Ihr normaler Bibliotheksausweis reicht für alle digitalen Angebote aus.

  2. Kann ich diese Services auch von zu Hause nutzen?
    Ja, die meisten digitalen Bibliotheksdienste funktionieren von überall mit Internetverbindung.

  3. Wie lange dauert es, bis mein Bibliotheksausweis aktiviert wird?
    Meist sofort vor Ort, spätestens am nächsten Werktag für Online-Services.

  4. Funktionieren diese Services auch auf dem Smartphone?
    Ja, alle großen Anbieter haben Apps oder mobile Websites für Smartphones und Tablets.

  5. Was passiert, wenn ich meinen Bibliotheksausweis kündige?
    Geliehene E-Books verschwinden automatisch, heruntergeladene Musik bei Freegal bleibt aber dauerhaft erhalten.

  6. Kann ich die Services auch im Ausland nutzen?
    Meist ja, solange Sie eine deutsche IP-Adresse haben oder sich über VPN verbinden.

  7. Gibt es Wartelisten für beliebte E-Books oder Filme?
    Ja, genau wie bei physischen Medien. Sie können aber Vorbestellungen aufgeben und werden benachrichtigt.

  8. Wie viele Geräte kann ich gleichzeitig nutzen?
    Das variiert je nach Service, meist sind 2-5 Geräte gleichzeitig möglich.